ALTHENGSTETT. BoriS – das steht für Berufsorientierungs-Siegel. Mit dieser Auszeichnung für besonders gute Leistungen in der Vorbereitung ihrer Schüler auf die Berufswahl ist die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Althengstett ausgezeichnet worden.
Im Beisein von Schülern, Lehrern, Eltern und Gästen enthüllte Bürgermeister Clemens Götz das sichtbare Symbol der Auszeichnung, eine Plakette im Eingangsbereich der Schule. Das Siegel gilt drei Jahre lang, bis 2012.
Die zuständige Lehrerin und treibende Kraft bei der Bewerbung und Durchführung des Projekts, Elke Ruf, erläuterte den mühsamen und harten Weg bis zu der Auszeichnung, die von der Landesstiftung Baden-Württemberg, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und dem Handwerkstag an nur wenige Schulen im Ländle vergeben wurde.
Um das Ziel zu erreichen, musste die Konzeption zur Berufsorientierung an der Althengstetter Schule einem mehrstufigen Prüfungsprogramm standhalten. Zentrale Elemente waren dabei der Firmentag, ein Bewerbungs-und Benimmtrainig und das Berufspraktikum in einem Betrieb. Je ein Vertreter der IHK, der Industrie und aus dem Berufsschulbereich kontrollierten die Leistungen der Schüler nach strengen Kriterien.
„Das konnten wir nur realisieren, weil viele aufgeschlossene Betriebe mitgemacht haben“, sagte Ruf. „Es wurde jetzt nur bestätigt ,was ich schon immer weiß“, so Bürgermeister Götz in seiner Funktion als Vorsitzender des Schulverbands. „Bei Bewerbungen wird es jetzt heißen: Die kommen von der BoriS-Schule.
Dies sah Schulleiter Hartmut Weber auch so. „Ausbildungsbetriebe, die das Berufsorientierungs-Siegel kennen, wissen Bescheid, wenn ein Schüler aus einer Siegel-Schule sich bei ihnen bewirbt“, so Weber, der hoffte, dass für seine Entlassschüler jetzt noch besser passende Ausbildungsplätze gefunden werden können.
Text und Foto: Bettina Bausch, E-Mail: tibetina@aol.com



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