13. Oktober 2009

GASTBEITRAG: Tante Esthers Steuertipps 2

von Redaktion RegioNews CW

Wie gebannt schauen derzeit viele auf die wirtschaftlichen Kennzahlen und Nachrichten in der Presse und denken dabei nicht daran, dass jeder Unternehmer durch sein eigenes Handeln darüber mitbestimmt, wie sich die Konjunktur entwickelt.

Auch wenn die allgemeine wirtschaftliche Stimmung schlecht ist, bin ich überzeugt davon, dass 2009 ein gutes Jahr wird. Warum? Weil es mein Ziel ist, und weil ich etwas dafür tue!

esther_spahn
Esther Spahn ist Steueberaterin mit eigener Kanzlei in Schömberg-Langenbrand. Alle 14 Tage versorgt sie die RegioNews-Leser mit Tipps und Informationen rund um das Thema „Steuern“. Ihre Kolumnen erscheinen auch im Enznagold Journal.
www.spahn.org

Wer sein Unternehmen, sein Umfeld und seine Kunden kennt, kann sich seine Konjunktur auch ein bisschen selbst gestalten. Antizyklisches Verhalten, aktiv auf bestehende und mögliche Kunden zugehen. Anstatt sparen: Werbung betreiben, investieren. Ungewöhnliches wagen, kreativ über neue Wege nachdenken und sie zumindest ausprobieren – warum nicht?

Kunden sind nicht mehr berechenbar, zufriedene Kunden zu haben ist nicht mehr genug.

Sie müssen Kunden begeistern, um sie zu halten – durch mehr Service, mehr Aufmerksamkeit, bessere Qualität, außergewöhnliche Ideen.

Warum soll ihr Kunde ausgerechnet bei Ihnen kaufen und nicht bei einem Mitbewerber?

Warum persönlich in ihrem Geschäft und nicht bequem von zu Hause aus per Telefon, Katalog oder im Internet?

Wo ist ihre Existenzberechtigung? Was würde den Kunden fehlen, wenn es Ihr Geschäft nicht mehr gäbe?

Neu-Denken statt Alt-Wissen. Stellen Sie um! Hinterfragen Sie alte Gewohnheiten und Rituale. Seien Sie mutig und ein bisschen „ver-rückt“ – nur so können Sie sich vom Wettbewerb abheben.

Wo sind Ihre Kompetenzen, welche Problemlösungen bieten nur Sie, für welche Spitzenleistungen sind Sie berühmt? Finden Sie ihre Nische, ihre Marktlücke.

Investieren Sie in die Potentiale ihrer Mitarbeiter, nutzen Sie ihre Talente und die ihrer Mitarbeiter.

Das Schönste am „ver-rückt“ sein? Es macht Spaß, Kunden positiv zu überraschen. Und es bringt Erfolg – garantiert!

Verquere Grüße
Esther Spahn – Steuerberaterin

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